Die Grüne Hölle - Eine vergnügliche Butterfahrt

Selem und Hôt-Alem
Mitbearbeiten erwünscht ;)

Die Expedition verlässt den Hafen Khunchoms und es werden die Zwischenstationen geplant. Wir entscheiden uns für Thalusa, Selem und Hôt-Alem als letzter Hafen vor der großen Überfahrt Ghurenia. Dort soll es einen Seefahrer namens Klabinto geben, der es bereits vollbracht die Sargassosee zu überqueren.

Die Inseln weit im Südmeer sind dünnbesiedelt. Die Sargassosee schirmt das Südmeer vom Feuermeer ab, wie z.B. das Archipel der Risso, was südlicher liegt von den bekannten Landen ab. Dort gibt Seetangteppiche, Seeschlangen, Flauten und Dämonen. 1 von 7 Schiffen einer älteren Al’Anfanischen Expedition war damals zurückgekommen.

Drumherum fahren geht nicht, dda zum einen die Sargasso See immer in Bewegung ist, manchmal sollen sich Passagen öffnen und plötzlich wieder schließen. Wegen Brabaker Flaute kann man. Die Al‘Anfaner nutzten Rudersegelschiffe statt der üblichen Galeeren für ihre Expedition.

Entfernungen in Meilen:

Khunchom-Thalusa = 360
Thalusa-Selem = 700
Selem-Sylla = 400
Sylla-Hot-Alem = 275

Nach zwei Tagen in Thalusa, Rendezvous in Selem, Hafenmeisterei verlangte sehr viel Geld, Nazir und Stoerrebrandt müssen viel handeln, Bestechungsgelder fließen lassen. Es gibt keine Akademie zu Nireyas Leidwesen, der Herrscher soll ein schwarzhäutiger Djinn sein, wir verlassen Thalusa.

In Selem gab es einen Krieg zwischen dem Kalifat und Al‘Anfa, wurde von Al‘Anfa besetzt und ist seitdem ein Zankapfel der beiden Reiche.

Trister Ort, vergessene Stadt, ehemalige Hauptstadt eines ehemaligen großes Reiches namens Elem, Bibliothek von Alt-Elem, unfassbare Geheimnisse, man vergisst was man aufgeschrieben hat, Halle der letzten Geheimnisse, Akademie gab es mal, ungewöhnliche Tempel, Echsen.

Fahren weiter auf die hohe See, da es an der Küste Untiefen gibt, wir kommen in Selem an und die Luft wird stickig, der Wind kommt fast zum Erliegen. Es ist Nacht und die Stadt strahlt eine merkwürdige Ruhe und Verschlafenheit aus. Wir machen uns auf die Stadt zu erkunden.Arika nahm auch wie schon in Thalusa einige Söldner und Matrosen mit um die Pferde auszureiten und einige Übungen durchzuführen. Die Stadt steht auf Pfählen und weist hier und da Überreste seltsamer uralter Architektur auf. Es gibt überall Rauschkrautsüchtige, Menschen wir Echsen. Wir wissen nicht wer gerade herrscht. Die Pfeffersäckchen ist noch nicht da. Nireya will die Bibliothek besuchen, Nazir und Gustavio suchen ein anständiges Freudenhaus. Nireya wird von Catka Hey-Mo-Mu begleitet.

Gustavio wird Silber aus Waahjad angeboten, seltsam schimmernd.

Die Karawanserei wird von Novadis geführt und ist der ordentlichste Gasthof hier. Es gibt beeindruckende Paläste von erhabenen und zwielichtigen Mächtigen.

Nazir und Gustavio kehren in der Karawanserei ein.

Nireya besucht die Oberstadt namentlich Tubarek Al-Kain, den Meister mit dem kalten Herzen. Der Name kommt Nireya bekannt vor. Er ist wohl ein Nachkomme eines Magiermoguls oder er selbst. Dieser ist sehr gefährlich. Dort sind Echsenwächter. Nireya wird ihn mit Sahib ansprechen aber nicht empfangen werden.

Echsen im Hafen sind gut integriert, es ist widerlich. Es gibt viele Utulus, die handeln. Echsische Fischhändler wirken gleichzeitig normal und absurd. Gustavio unterhält sich ein wenig mit ihnen. Sofian und Nazir sind da nicht so tolerant und nehmen noch zwei Seesöldner zum Schutz mit.

Gustavio kauft kandierte Früchte in blau. Im halbversunkenen Schiff könne man spielen, zischt der Händler.

Unsere Audienz wir abgelehnt. Nireya geht weiter zur Bibliothek. Diese sieht aus wie ein großer halbversunkener Tempel. Es gibt eine unheilvolle Aura. Der Ort ist ein offener Knotenpunkt, der dämonische Präsenzen anzieht. Im Eingangsbereich sitzt ein Geist. Er sagt was in verschiedenen Sprachen. Wir sprechen Bosparano. Nireya liest. Im Keller gibt es eine Präsenz die angebetet wird.

Nazir wird in der Karawanserei vernünftig behandelt. Iryanleder, Teer, Perlen und Hölzer gibt es viel. Meteoreisen und Krakensilber gibt es. Krakensilber ist alchemisch interessant. Nazir kauft im Wert von 120 Dukaten exotische Selemer Handelswaren.

Gustavio hat kandierte Merachapfelstücke gekauft. Die sind giftig mit Alkohol, drei Tage davor und danach. Echsen sind immun.

Nireya vergisst alles und behält nur Raureif auf der Kleidung und einen Schrecken, sowie
Gedächtnislücken zurück. Bruder Stygomar scheltet sie sehr dafür.

Nazir hat einen seltsamen Traum in dem ein grauer Stab von dämonischen Flammen verzehrt wird.
Bruder Stygomar erwähnt den Stab des Vergessens, den es nicht mehr gibt. Er scheint beunruhigt.

Ausgangssperre für alle. Gustavio schafft es fast Hasna ibn Turek zu überzeugen, nochmal in die Halle zu gehen.

Wir treffen eine weißhaarige Al’Anfanische Borongeweihte. Sehr hübsch, leicht spitze Ohren, elfisches Erbe, es ist Amira Honak. Grandin in Al’Anfa ist sie. Sie bittet um Hilfe. Sie hat geträumt, wie der Stab des Vergessens in Drachenfeuer zerbrach. Alle sollen den Namenlosen bekämpfen. Jeder Gott hat ein Artefakt, das von Boron wurde zerstört. In Uthars Land soll es ein Neues geben. Wir sollen zwei ihrer Vertrauten mitnehmen. Ein kleiner Mann, Fechter, sehr leise und ein hünenhafter Thorwaler mit feuerrotem Haar und ohne Hemd. Der kleine Mann ist der blinde legendäre Schwertmeister Lucan Queseda, der den Flug der Zehn in Al’Anfa überlebt hat und dadurch wahrscheinlich Borons Gunst genießt.

Amira ist uncharakteristisch unterwürfig. Sie hat Narben, ist von Flucht gezeichnet. Könnte die Wahrheit sagen. Oderin Tu Metuant hat das Heft in Al’Anfa übernommen und sie ist die Tochter des vorigen Machthabers. Amira hat die Rabengardisten angeführt und hat angeblich ihren Vater verraten. Sie kann sich zu Hause nicht mehr blicken lassen. Al’Anfanische Spione beobachten.

Es entsteht ein Tumult als Nazir, Sofian und die anderen einen Flüchtenden verfolgt. Wir werden angehalten von drei Magier und mindestens ein Dutzend Söldner. Der Wortführende ist ein attraktiver Südländer im Seidenhemd namens Velvenyo Morales. Wir werden von Armbrustschützen bedroht.

Nazir und Velvenyo machen Parley. Velvenyo ist Kapitän der schwarzen Armada, entstammt aber keiner Grandenfamilie. Er ist ein brillianter Seestratege und junger Aufsteiger. Er will Amira. Gustavio schindet sehr gekonnt Zeit und duelliert sich mit einem Schergen namens Alricio. Nazir ergreift die Gelegenheit und wettet mit Velvenyo um 40 Dukaten. Gustavio gewinnt deutlich, aber wird durch Gift an den Rand des Todes gebracht. Nireya heilt ihn.

Nireya organisiert eine Feldscherschulung an. Vor allem die Söldner sind dazu geeignet.

Die Meerenge zwischen Sylla und Charypso erweist sich als schwierig wegen Untiefen. Wir erreichen Hot-Alem unter Expeditionsflagge. Ein Segler kommt uns entgegen mit Hot-Alemer Flagge. Wir müssen erstmal vor dem Hafen ankern. Ein Tag später dürfen wir einlaufen. Es sind viele Schiffe dort. Wir erspähen eine horasische Karavelle, neustes Modell. Von Hasims und unserem Schiff fehlt je ein Seemann, diese sind wohl in Selem verloren gegangen.

Gustavio kümmert sich um das horasische Schiff und eine standesgemäße Unterkunft. Nazir schafft es den Hafenmeister gekonnt einzuwickeln. Dieser vergisst völlig zu fragen, wo wir überhaupt hinfahren wollen. Der Vertreter des Fürstprotektors ist ähnlich verwirrt. Dennoch dürfen keine bewaffneten Gruppen größer als zehn Leute an Land, was an Bord für Murren sorgt. Wir bringen daraufhin die Schenken zum Schiff. Hot-Alem ist klein, aber stark befestigt. Arika bringt zusammen mit größtenteils unbewaffneten Söldner wieder Unterricht und man kümmert sich um die Tiere.

In einer Schenke findet Gustavio schnell Anschluss an feiernde Horasier und Mittelländer. Er verfolgt eine Frau, die er glaubt zu kennen, doch diese verschwindet. Auf seiner Sucher erspäht er die Adler von Bosparan, das Flaggschiff der horasischen Expedition, eine Schivonella.

Nireya wird auf den Efferdtempel verwiesen. Sie geht zum Borontempel und betet da. Es ist Puniner Ritus. Sie fragt nach dem Unterschied. Nemekat ist der Kultgründer und hat die Gläubigen zu den Zyklopeninseln geführt zu einer Stadt namens Palakar, die durch ein Gottesurteil zerstört worden ist. Nireya gibt 12 Dukaten für ein Buch über die Zwölf Götter aus.

Am nächsten Tag gehen Nazir. Gustavio, Timoran von Bethana und Nireya gehen am nächsten Tag zum Efferdtempel. Wir spenden und erfahren, dass Mariella in der Nähe leben soll. Gen Osten am Ufer entlang soll ihre Höhle sein. In der Höhle ist ein Algenteppich und Mariella mit schwarzen Haaren mit grünen Strähnen vor einer Holzschale. Sie trägt ein weißes Gewand und hat grünglitzernde Haut. Sie weiß, dass wir nach Uthuria wollen. Sie bietet an für uns in die Wellen zu sehen. Sie schüttet Meerwasser in eine Schale und tippt mit einem Finger auf die Wasseroberfläche, so das einige kleine Wellen enstehen, die sich jedoch nicht beruhigen – in tiefer Trance spricht sie folgende Worte:

“Die Fahrt über das Meer wird lang und gefährlich.
Die Blauen Brüder streiten sich und doch droht die Gefahr von ihrer Schwester.
Diener des Unergründlichen errichten einen Wall aus Wasser.
Der Rabe, der Adler und der Elch werden versuchen, das Land der Menschen des Feuers zu finden.
Riesen, geschaffen aus der Dunkelheit, bewachen die Pforte durch das Meer der Schlangen.
Drei streiten sich, doch ein Jeder wählt am Ende seinen Weg.
Die Gnade des Vergessens wird nur der Tapferste erringen.
Blut und Wasser vermischen sich auf einem Altar aus Jade.
Katzenaugen … "

Sie ist eine Meergeborene, die von Efferd und Tsa den Menschen geschenkt wurde. Über die uthurische Rose weiß sie nichts. Sofian alarmiert die Gruppe, denn vom Höhleneingang kommen Menschen herein.

Wir werden von Indira unterstützt und können den Piraten und dem Krakonier entkommen. Nireya wird versorgt. Wir treffen uns mit Indira zum Gespräch. Die Al’Anfaner haben vier Schiffe. Wir einigen uns darauf Informationen zu teilen. Es entsteht ein Friedensabkommen, das mit Kapitänsehrenwort besiegelt wird.

Die Herren gehen in den Gasthof Neu-Elem und feiern dort. Währenddessen setzt sich Nireya mit dem Timoran, Karmal und Mariella, um miteinander zu reden. Mariella spricht Risso und die Sprache der Necker. Sie ist früher dem Patriarchen Honak und dem Bund der schwarzen Schlange (Freibeuterbund unfassbar brutal die für Al’Anfa gesegelt sind). Sie hat diesen Bund angeführt unter dem Namen Salamandra Frynn, die gestorben sind ist und dann durch Tsa und Efferd wiedergeboren. Griesgruk, der Krakonier, war ihr alter Bootsmann und hat versucht sie zu töten. Der Krakonier und dem der Bund dienen wohl der tiefen Tochter. Sie würde sie verraten. Sie hat eine merkwürdige Aura. Hat mehr und strukturiertere Macht an sich als eine Magiedilettantin. Magische Analyse durch Nireya konnte erkennen das Mariella am gleichen Tag Magie gewirkt hatte.

Nazir hat entschieden Mariella mitzunehmen, damit sie nicht von den Horasiern mitgenommen wird.

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Die letzten Tagen in Khunchom

Die letzten Tage verbringt die Gruppe damit die Lücken in den Besatzungen aufzufüllen. Vor allem in Sachen Magie gibt es noch Nachholbedarf und so begeben sich Nazir und Nireya zur Außenstelle des Ordo Defensores Lecturia. In der Drachenei Akademie hat die Gruppe zwar nach Artefakten gefragt sich aber nicht nach fähigen Wirkern erkundigt. Der Ordo, starker Arm der grauen Gilde, öffnet den beiden seine Türen und Thorstor ibn Thorwulf ibn Ranchel Sohn des Feuerdorns und Führer des Rohalstabs Ferrugnion, einer der vier Großmeister höchstpersönlich empfing sie. Dieser ist 195 Halbfinger groß, über sechzig aber dafür sehr stattlich, mit feuerrotem Haar und einem Rauschebart. Er ist einer der bekanntesten Erzelementaristen überhaupt. Aufgrund einer nicht näher benannten sehr ernsten Lage kann der Großmeister keinen Magus entbehren, hilft aber mit zwei Gelehrten. Außerdem erhalten wir widerwillige Empfehlungen für einen Heilmagier und einen Entschwörer.

Der Heilmagier Erenius gibt sich höflich, kultiviert aber auch arrogant und scheint seine auf Verschönerung spezialisierten Künste eher am Höfe einsetzen zu können als Heiler auf See zu sein. Überraschenderweise schließt sich der Abgänger und ehemaliger Dozent der anatomischen Akademie der Expedition an.

Der Abschwörer Hasna ibn Tureg wirkt zwielichtig aber erfahren und wird nach einer Inspektion durch Arika und Gustavio eingestellt.

Die Wasser- und Eiselementaristin Ijslind Jandrasdottir treffen Gustavio und Nireya später am Abend nachdem sie in einer thorwalschen Hafenschänke Hjalgrid und Hjalgi, die Seefahrer Geschwister, getroffen und mit ihnen getrunken haben. Die kühle und pragmatische Abgängerin der Halle des Windes zu Olport erweist sich als abweisend, taut dann aber im Gespräch mit Nireya etwas auf.

Als weiterer Zugang erweist sich der Avesgeweihte Rahjado Salmoranes, der uns die Gunst des Gott des Reisenden bringen soll.

Vor der Abreisen erhält die Gruppe von Ruban hervorragende Seekarten, eine Dschinnenlampe und andere großzügige Geschenke. Sie werden außerdem Zeuge eines traditionellen tulamidischen Ritus bei dem Nazir würdevoll und standhaft seine Qualitäten beweist.

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Leinen Los!

Die Leinen sind los und schon bald habt ihr den Khunchomer Hafen verlassen.
Selten habt ihr den alten Stoerrebrandt so aufgeregt gesehen, wie jetzt.
Die letzten Tage vor der Abfahrt wirkte er recht müde, da er jeden Tag bis spät in die Nacht mit Faizul mit der Wirtschaft der Expedition zu tun hatte, mit Handwerkern verhandelte oder sich mit der Hafenmeisterei herumschlug die ständig die Liegegebühren erhöhen wollten.

Der erste starke Wind, der die Segel aufbläht, weht ihm beinahe seinen Hut herunter. Er lässt seinen Gehstock angelehnt und sein Rücken wirkt ungewohnt gerade in diesem Moment, wenn er immer wieder durch sein Fernrohr blickt – so als versuche er jetzt schon die Küste Uthurias zu erblicken. Dabei lässt er immer wieder sein Fuchsamulett spielerisch durch seine Finger gleiten.

Er wirkt jünger und aufgeweckter als in den letzten Wochen und beinahe jünger.
Durch den Wind könnt ihr folgende Worte vernehmen, die er wohl nur zu sich selbst spricht.

“Wie in alten Zeiten!”

Ihr steht alle an Deck und genießt die erste Brise und seit froh den Geruch des Hafens mit seinem brackigen Wasser los zu sein. Nazir wirkt in der traditionellen tulamidischen Reisetracht eher wie ein armer Pilger oder Tagelöhner. Jedoch ist sein Blick streng blickend wie der eines Novadis und sein Befehle als Kapitän sind klar und laut. Auch wenn viele von Euch vermuten, das dies an der schweren Tasche liegen muss die ihm seine kleine Schwester mitgab. In seinem Schmerz scheint er nicht zu bemerken, das er gerade am Steuer steht und nicht mal die sorgsam gebaute Stütze nutzt.

Arika schaut ernst in die Ferne – sie lässt viel zurück was sie sich mühsam aufgebaut hat, wann wird sie ihre Kinder wiedersehen? Wann den Tempel im Nebel? – sie vermutet schon die Stürme am Horizont die Rondra schicken wird.
Eine weitere Prüfung der stürmischen Herrin.
Doch der erste Windhauch klärt auch ihre Gedanken und sie muss schmunzeln als sie Hjalgrid und Hjalgi sieht wie sich vom Schiff runterseilen um mit den Händen sich den ersten Schluck Meerwasser zu gönnen.

Nireyas Gemüt ist auch aufgehellt. Sie hat die letzte Nacht kaum ein Auge zugemacht, ihre Gedanken ließen sie nicht wirklich Ruhen. So viele Gesichter an Bord. Alle schauen sie an. Eine Reise ins Unbekannte, aber auch an den Ursprung ihrer Ausbildung in Belhanka.
Sie sieht den Blick Hasna ibn Tureks auf sich Ruhen, unergründlich ist wirkt er doch er erwidert den Blick mit einem anerkennenden Nicken.

Gustavio Herz pocht schnell, als ihm gewahr wird, das bald tausende Meilen zwischen ihm und Vinsalt liegen. In seinen Händen hält er die letzte Nachricht von Großkomturin di Yaladan in den Händen, die ihm noch kurz vor der Abreise diese zukommen lies. Er zerreist den Brief in kleine Stücke und wirft mit einem Lachen in die Luft und der Wind trägt die Schnipsel davon.
Er sieht Leta ihn anzwinckern und eine Kelle Meerwasser trinken.
Ja, wer hätte gedacht das Freiheit salzig schmeckt!

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Es geht los!
Khunchom

In Punin wurden Nireya Bücher vorenthalten, die sie nach offiziellen Beschwerden doch noch bekommen hat. Dort herrschten Missgunst und Intrigen. Einmal wurden sogar Notizen gestohlen, die derjenige aber scheinbar wieder zurückbekommen hat. Nireya besinnt sich auf die Worte ihres alten Akademieleiters und fängt wieder an zu reisen und sich auf eine große Expedition vorzubereiten. In Belhanka schlägt sie es aus der Horasreich-Expedition zu folgen und wird von einem tulamidischen Gesandten im Namen von Stoerrebrandt nach Khunchom eingeladen. Sie erhält einen Brief, der ihr hilft von der sie sicher von der Hafenmeisterei in ihrer Zielstadt zu ihrem neuen Auftraggeber bringt. Gerüchteweise soll sich am Ziel der Expedition, einem Land namens Uthurien, der Ursprung der Boronverehrung befinden. Aber auch ein Geschenk Tsas an Efferd, die uthurische Rose, soll das Geheimnis ewigen Lebens in sich tragen. Nireya findet auch eine Quelle, aus der hervorgeht, dass die Rose ganz gewöhnlich ist und lediglich alle zwölf Jahre blüht. Nireya behält sich ihr Urteil vor.

Im Ziel ihrer Reise, dem Haus der Dachami, sieht sie nicht nur ihren alten Vertrauten Gustavio, ihre Reitlehrerin und Rondrageweihte Arika, sowie ihren guten Bekannten Nazir, sondern auch den Stoerrebrandt selbst, der alle auf eine Expedition nach Uthurien einschwört. Er betraut sie überdies mit dem Ausrichten der Expedition und Faizul fungiert als Zahlmeister. Der alte Mann ist für seine 80 Jahre in außerordentlich guter Verfassung, wird aber durch die Reise stark angestrengt werden. Nireya hat den Gedanken, dass sich der alte Magnat noch einmal auf eine letzte große Reise machen möchte, bevor er oder auf der er Ruhe findet. Das Budget sind 100.000 Dukaten und es gibt viel zu bedenken. Jedem von uns Vieren winken 5% des Ertrages des Unternehmens, wobei sich die Frage stellt, wie es weiter geht, sollte Stoerrebrandt vorzeitig sterben. Er stellt Nazir ein Erbe in Aussicht, bleibt aber vage. Ein offizielles Testament wurde bis jetzt nicht erwähnt.

Nireya schlägt einen Abgänger der Halle des Windes zu Olport vor, da diese als thorwalsche Schiffsmagier spezialisiert Schiffe vor den Gefahren des Meeres zu schützen. Schiffe werden besichtigt und gekauft (die Sturmbrecher und die Aslamar), Stoerrebrandt fährt mit seinem Schiff der Pfeffersäckchen. Nireya wird bei allen Magiern einen Blick in ihre Gedanken werfen, um Maulwürfe zu entlarven. Auf der Liste für die Schiffe stehen Barden, Magier, Geweihte, Kartographen und andere Spezialisten. Zwischendurch begibt sich die Gruppe in den nahen doch sehr heiligen Tsatempel, in dem die Tempelvorsteherin Tafika einen Traum äußert, der die uthurische Rose zeigt. Diese soll sehr groß sein und in Gefahr von vielen Händen in verschiedenen Farben zerrissen zu werden, darunter schwarz, rot, golden und grün. Sie lehnt ab die Rose im Tempel haben zu wollen und sagt sie könnte das Geheimnis der Lebens bergen. Das Auslesen von Spezialisten fügt der Besatzung den Geschützmeister Dioptus aus Zwerch, die Proviantmeisterin Shahane undzwei Schiffsjungen hinzu. Der zwielichtige aber fähige Söldnerführer Kermol wird erst noch weiter überprüft.

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