Arika al'Cha von Al'Anfa und Kurkum

Zu Ehren Rittmeisterin zu Al'Yeshinna; Knappin des Rondra-Tempels zu Al'Anfa; Stellvertretende Tempelvorsteherin

Description:

// Bild: Arika von Kurkum in Übungskleidern, 1027 BF //

Wappen_Arika_3.png

Aussehen:

Körpergröße: 174 Halbfinger
Gewicht: 72 Stein; athletischer, gut gebauter Körper
Augenfarbe: grün-braun
Haarfarbe: schwarz

Besonderheiten

  • tätowierte Löwin auf der rechten Schulter
  • tätowiertes Zeichen der Rondra auf dem linken Handgelenk
  • rechter Unterarm ist durch Dämonenfeuer stark vernarbt
  • Schmucknarben unter beiden Augen
  • rechte Scheitelseite komplett rasiert, Schmucknarbe in Form einer Löwin

Rüstung

  • Amazonenhelm (siehe Bild)
  • Kettenhemd, bronziert
  • Löwenmähne, bronziert
  • Armschienen, bronziert mit Löwinnen-Emblem
  • Beinschienen, bronziert mit Löwinnen-Emblem
  • weißer Wappenrock mit roter Löwin, etwas mehr als hüftlang; Ränder rot bestickt, als wären sie von Blut getränkt
  • Lederstreifenschurz
  • schwere Reiterstiefel
Bio:

Biographie:
Arika wurde als ältere von zwei Töchtern der Amazone Nedime von Kurkum am 20. Peraine 1005 BF geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie im Schutz der Amazonenburg Kurkum und begann dort ihre kriegerische Ausbildung. Schnell machte sie sich im Reiterkampf und am Säbel einen Namen und so war es auch nicht verwunderlich, dass man irgendwann anfing, sie auch im Anführen eines Schwadrons zu unterrichten.
Ihre Kindheit verbrachte sie vor allem mit ihrer geschworenen Schwertschwester (für amazonische Mädchen so etwas wie die Blutfreundschaft) Korja von Kurkum, die aber im Gegensatz zu ihr eher die Ausbildung zur Löwin anstrebte.

Als zur Jahreswende 1019/1020 BF Kurkum von Borbarads Heerwurm belagert wurde, stellte sich Arika zusammen mit allen anderen Amazonen dem Feind; sie war gerade mal 14 Jahre alt. Sie verlor ihre Mutter, ihre gerade mal 10 Jahre alte Schwester Riftah und, wie sie bis vor kurzem dachte, auch ihre geliebte Korja.
Alleinig dem Mut des Bauernjungens Hane aus dem Umland, mit dem sie früher herumgebalgt hat, ist ihr Leben zu verdanken. Denn auch wenn Amazonen in großen Teilen Aventuriens als männerverspeisende und ihre Söhne tötende Biester verschriehen sind, so hat sich unter der heiligen Yppolita von Kurkum doch vieles geändert.
Nachdem der Kaiserdrache Smardur mit seinem letzten Atemzug die Burg bis auf die Grundmauern niederbrannte, kamen die Bauern zurück und suchten nach Überlebenden. Hane fand Arika unter vielen Trümmern, schwer verletzt.

Ganze sechs Wochen kämpfte Arika um ihr Leben und lange Zeit konnte niemand sagen, ob sie ihrer Göttin nicht schon näher war, als ihrem eigenen Leben. Hanes Familie ermöglichte es, dass wenigstens körperlich keine Schäden blieben. Es dauerte fast ein halbes Jahr bis sie wieder soweit genesen war, dass sie überlegen konnte, wie es für sie weiter geht. Denn sie fragte sich, warum sie noch da war. Alle für sie wichtigen Menschen waren tot. Gefallen in Kurkum. Ypollita war gefallen. Ihre Mutter und ihre Schwester waren gefallen. Und Korja. Hat überhaupt jemand überlebt?

Als Hanes Familie sich in Richtung Al’Yeshinna aufmachte, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen (sie waren den Amazonen bereits seit Generationen verpflichtet) trennten sich ihre Wege. Arika empfand keine Nähe mehr zu ihrer Göttin und so machte sie sich auf den Weg für sich Antworten zu finden. Wo war die Göttin als Kurkum fiel? Gab es ihre Tafel und ihre Halle überhaupt?

Die erste Zeit reiste sie alleine. Sie versuchte ihre Gedanken zu ordnen.
Auf der Suche nach Vergeltung nahm sie 1021 BF als Kriegerin an der dritten Dämonenschlacht teil. Das was sie dort sah, zeichnete sie fürs Leben. Das Leid, die vielen Toten, das Niederhöllische.

Nach dem Ende der Schlacht ging sie wieder ihrer Wege und stieß auf eine Gruppe Abenteurer die ungewöhnlicher nicht hätten sein können.
Aelendir Nebelsang, einer der ersten Elfen die sie näher kennen lernen durfte, wurde ihr ein guter Freund. Unvergesslich erinnert sie sich an die vielen Abende am Lagerfeuer mit seinem unverkennbaren Flötenspiel. Und natürlich daran, dass dieser Elf noch viel weltfremder als sie war.
Bartosch, Sohn des Bartox war ein Anwärter auf den Dienst an der Göttin. Ein kleiner, kräftiger Zwerg der neben der Kriegskunst auch viel zu der Geschichte der Göttin sagen konnte.
Und dann war da noch Yussuf… Yussuf ben Achmed. Er stellte sich als Diener der Göttin aus dem Tempel in Al’Anfa vor. Ein Mann als Diener der Göttin? Es dauerte viele Monde bis Arika verstand, dass auch Männer der Göttin dienen können. Auch wenn sie bis heute der Meinung ist, dass Frauen das sicher immernoch besser können.

Sie bestanden zusammen viele Abenteuer und Yussuf brachte sie zurück zu ihrer Göttin. Als es an der Zeit war wieder eigene Wege zu gehen entschied sie nach Al’Yeshinna zu gehen, um dort wieder ihrer Göttin zu dienen.
Sie verbrachte dort einige Jahre, wurde Rittmeisterin und führte die Amazonen unter der Hochkönigin Thesia Gilia von Kurkum in viele Schlachten. Durch ihre Erfahrung, die sie in den Jahren auf der Reise sammeln konnte, wählte Thesia Gilia sie gerne für wichtige Botenritte aus und machte sie damit zu einer Art Repräsentantin.
Irgendwann keimte in Arika der Wunsch auf ihre eigene kleine Familie zu gründen und ihrer Göttin eine Tochter zu schenken. Als Vater wählte sie ihren langjährigen Gefährten und Krieger Yussuf ben Achmed. Dieser willigte in Ihren Vorschlag nach kurzer Bedenkzeit ein.
So brachte Arika am 17. Rondra 1028 BF ihren Sohn Korjan ben Yussuf und ihre Tochter Leila von Yeshinna zur Welt.

Leila wächst in Al’Yeshinna auf, ihren Sohn Korjan gab sie zunächst ins Umland an Hane und seine Familie (der Bauernjunge der sie damals aus den Ruinen Kurkums rettete). Sie liebt beide Kinder und ist der Meinung, dass ihre Göttin ihr beide nicht ohne Grund geschenkt hat.

Nach den letzten Abenteuern in Al’Anfa entschied Arika vorerst zu bleiben und erhielt im Rondra-Tempel zu Al’Anfa ihre Weihe. Sie genießt dort aufgrund ihrer schon vorher bestehenden Verbindung zur Hochgeweihten Rondralieb Löwenherz großes Ansehen und so war es auch nicht verwunderlich, dass man sie zur Stellvertreterin Yussufs ernannte, der dem Tempel nun vorsteht.
Trotz ihrer Weihe sieht sie sich ihrer Burg und Königin weiterhin verpflichtet. Sollte die Hochkönigin nach ihr Rufen, wird sie folgen.

Sie wohnt zusammen mit ihren Kindern und Yussuf in einem Anwesen in Al’Anfa. Korjan geht im Tempel in die Lehre und macht seinen Eltern alle Ehre. Leila möchte weiterhin nichts vom Kämpfen wissen und besucht öfter den Tempel des Ingerimm. Der Hammer liegt ihr besser in der Hand als der Säbel. Arika findet sich damit nur schwer ab, weiß aber auch, dass Leila ihren eigenen Weg gehen muss.
Arika baut sich gerade ein eigenes kleinen Anwesen aus, auf dem sie verarmten jungen Mädchen eine Chance und Ausbildung bietet. Wer sich an die Regeln des Hauses der Löwin im Nebel hält, den erwartet Schutz, Fürsorge und eine Familie.

Momentan befindet sie sich auf einer Mission in den Schattenlanden. Die Grandessa Ulfhart bat sie um Geleitschutz und sie willigte ein. Yussuf gab ihr gleichzeitig den Auftrag bei den Golgarithen dort ihre Hilfe anzubieten um den Tempel in Al’Anfa wieder etwas bedeutsamer zu machen und dem Pakt von Al’Zul nachzukommen. Beide Aufgaben sind fuer sie nun beendet und nur Rondra weiss was sie als naechstes mit ihr vor hat…

Arika al'Cha von Al'Anfa und Kurkum

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